Zeitungsartikel

--- Session 2017/2018 ---


So., 19.11.2017

KG Klüngelwache zeichnet BMK-Geschäftsführer Bernhard Averhoff aus 

Der höchste Ehrenorden

Münster - 

Ihren höchsten Ehrenorden für Verdienste im münsterischen Karneval und in der Brauchtumspflege verlieh die KG Klüngelwache am Wochenende im Handorfer „Wersehof“ an BMK-Geschäftsführer Bernhard Averhoff.

Von Reinhold Kringel

Zeitungsartikel WN 

Der dankte für die Ehre und versprach, sich weiterhin für den heimischen Karneval zu engagieren. Bei der Rekruten-Vergatterung wurde Neuzugang Andi Margers auf seine Karnevalstauglichkeit geprüft. Er musste mit Boxhandschuhen ein Leberwurstbrot essen und mehrere Begriffe erraten, dann wurde er in den Kreis der KG Klüngelwache aufgenommen.

Stadtprinz Christian I. und das Jugendprinzenpaar Leonie I. und Pascal II. präsentierten ihre Karnevalslieder. Ordensverleihungen und Showtänze verschiedener Tanzgruppen wechselten sich ab. Kommandant Peter Farwer erhielt von Rainer Golebski einen Sonderorden, ebenso Intendantin Ulla Grüner und Adjutant Michael Kersten.

Stimmungs-Höhepunkt war der Aufmarsch der Alten Stadtwache Beckum, die den ganzen Saal zum Mitmachen animierte und alle ins Schwitzen kommen ließ. „Wir wollten die Alte Stadtwache Beckum schon lange bei uns haben, aber es hat terminlich nie geklappt, deshalb freuen wir uns heute besonders über ihren Auftritt“, verriet Adjutant Michael Kersten.

Die Tanzgruppe „Coerder Cometen“ vom CCT zeigte sich in gepunkteten Kleidern im Retro-Look, versprühte den Charme der 50er-Jahre und wirbelte über die Bühne. Die „Aaseegirls“ von der Narrenzunft Aasee kamen in Geschenkpapier-Jacken mit LED-Lichterketten und präsentierten ihren Showtanz. Dann legten sie die Jacken ab und verwandelten sich in sexy Ballerinas mit einem riesigen Dauerlutscher als neckisches Accessoires.

„Das war ein gelungener Auftakt der Karnevals-Session für die Klüngelwache“, zog Peter Farwer als Resümee des Abends.















--- Session 2016/2017 ---


Di., 14.02.2017   Sendenhorst/Albersloh - 

Karneval in Sendenhorst Galasitzung ist restlos ausverkauft

Für jene Karnevalisten, die sich bis jetzt noch nicht entschließen konnten, ist es zu spät: Die Galasitzung der KG „Schön wär’s“ am kommenden Samstag im Bürgerhaus ist komplett ausverkauft.

Von Josef Thesing

Für jene Karnevalisten, die sich bis jetzt noch nicht entschließen konnten, ist es zu spät: Die Galasitzung der KG „Schön wär’s“ am kommenden Samstag im Bürgerhaus ist komplett ausverkauft. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren gibt es auch kurzfristig keine Tickets mehr. „Das hatten wir auch schon längere Zeit nicht mehr“, heißt es vonseiten des KG-Präsidiums.

Vielleicht liegt es daran, dass auf die Gäste ein picke-packe volles Programm wartet, das traditionell um 19.11 Uhr mit dem Einmarsch der KG und des Prinzen mit Gefolge startet. Durch das Programm führt Marcel Schumann .

Ebenfalls traditionell wird Bürgermeister Berthold Streffing eine närrische Begrüßungsrede halten. Die „Coerder Cometen“, der „Puma aus Düsseldorf “, die „Lollipops“ und viele mehr geben sich anschließend auf der Bühne das Mikro in die Hand. Erwartet wird auch ein Überraschungsgast, der sich von seinem Gefolge auf die Bühne geleiten lässt. Wer das ist? Abwarten!




So., 05.02.2017

Coerder Carnevals-Club Mückenstichorden für Helmut P. Etzkorn

Münster-Coerde - 

Helmut P. Etzkorn ist am Wochenende vom Coerder Carnevals-Club mit dem Mückenstichorden ausgezeichnet worden.

Von Katrin Jünemann


Opfer der blutrünstigen Coermück des Coerder Carnevals-Clubs ( CCC ) ist Helmut P. Etzkorn , Redakteur unserer Zeitung. Sein Vorgänger, Ordensträger Pfarrer Ulrich Messing, eröffnete im Nikolaus-Gewand den „Dichterwettstreit“ in der Meerwiese. Messing streifte durch die Vita des „Pressemanns“, zu der das Engagement im Sozialverband Deutschland gehört und verriet dessen Faible für feurige Miniatur-Automodelle und Zigarren. Nikolaus betonte das „hohe Gut der Pressefreiheit“ und warnte vor „Trumps, Petrys und Erdogans“.

Die Bulle des kleinen Teufels (Helmut P. Etzkorn), die Replik, umfasste elf Gebote. Auf der Bühne: Luzifer, Mücken-Uwe ( Uwe Koch mit Akkordeon) und Nikolaus. Dieses Trio rockte den Saal. Luzifers vierte Botschaft zum Beispiel lautete: „Du sollst dich in deine geliebte Karnevalsgesellschaft einbringen.“ Dafür wird der Vorstand auf 411 Mitglieder erweitert und der Präsident wechselt täglich (damit alle mal drankommen). Die fünfte Botschaft: „Du sollst nicht blödeln.“ Also: Witze nur mit Verstand erzählen. Luzifers Neubauprojekte für Coerde : eine Narrenakademie und ein Mückenschutzzaun mit „Überflugverbot für alle rechten und linken Spinner und für Donald den Unberechenbaren erst recht“.

CCC-Präsident Robert Erpenstein moderierte gut gelaunt die Gala. Viele KGs waren vertreten, Jugendprinzenpaar und Stadtprinz gern gesehene Gäste. Tanzeinlagen – Soffies Tanzcorps, das Schlossknacker-Herrenballett, die Schlossgeister-Amazonen, die Coerder Cometen – und last but not least Klaus Gerdes rundeten die beifallstarke Sitzung ab.

 


So., 08.01.2017  Münster

Klüngelwache, Turmuhlen und KG Groß Mauritz mit abwechslungsreichem Programm Närrisches-Trio startet voll durch

Moderiert vom Präsidenten-Trio Peter Farwer , Werner Hähnel v. Schrick und Udo Saatröwe wurde den Narren aus Münster , Werne , Senden und Nottuln ein dreistündiges Programm mit jecken Highlights geboten. Zum Beispiel die ZiBoMo-Teens. 16 Mädchen gefielen mit ihrem Showtanz „The World of Super Mario“ und bekamen für ihr facettenreiches „ Computerspiel “ viel Applaus. Genau so wie die Showtanzgruppe Coerder Cometen, die seit zehn Jahren erfolgreich auf den jecken Bühnen in der Region unterwegs ist und aktuell als Western-Ladies begeistern.

Die 1. Münsterische Kindergarde schickte ihren Kinderprinzen Timo und der durfte sich ebenso wie die anderen Akteure auf der Bühne gleich über drei Orden freuen. Nach dem Mitmach-Tanz der Nachwuchs-Narren gab es die begehrten Auszeichnungen von allen drei Präsidenten, mehr geht nicht bei einem Auftritt. Die Schlossknacker sowie die singenden Geschwister Ey aus Hamm bereicherten den Vormittag ebenso wie das Nottulner Prinzenpaar in Begleitung der „Figaros“-Showtanzgruppe.

 






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--- Session 2015/2016 ---

 

Mo., 01.02.2016

Galasitzung der KG „Schön wär’s“ Nicht dick, sondern querschlank



Den ganzen Abend über war auf der Bühne viel los. Egal, ob bei den sportlichen Tanzaufführungen oder beim Auftritt von „Tussnelchen“. Das Publikum hatte jedenfalls seinen Spaß. Foto: Anke Weiland

Sendenhorst/Albersloh - Hoch her ging es bei der Galasitzung im Bürgerhaus. Den Gästen wurde bis Mitternacht ein tolles Programm geboten.

Von Anke Weiland
Ausgelassen und mit viel Humor feierte die KG „Schön wär‘s“ mit Stadtprinz Kai I. Ostwald, seinen „Asphaltcowboys“ und vielen Gästen aus Sendenhorst, Beckum, Telgte, Freckenhorst und Hoetmar die Galaprunksitzung im Bürgerhaus. Die KG-Tanzgarde mit Stadtlore Leonie Kreuzer zeigte, dass sie in jedem Jahr besser wird, und auch die Tanzgarde aus Hoetmar kam nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Doch zunächst war beim Einzug von Stadtprinz Kai I. und seinen „Asphaltcowboys“ „Trucker-Feeling“ angesagt. Der Stadtfanfarenzug „Blau-Weiß“ begleitete die erste Schunkelrunde. Die Grußworte fielen in diesem Jahr kurz aus, denn „Kai und ich haben beschlossen, wir wollen feiern“, meinte KG-Präsident Dirk Vollenkemper.

Dennoch meldete sich das Kinderprinzenpaar Sebastian II. Peuker und Samantha I. von Schenk zu Wort. Die beiden Nachwuchsregenten freuten sich auf die Zeit, die vor ihnen liegt, und werden dem Stadtprinzen beim Rathaussturm am nächsten Sonntag zur Seite stehen, kündigten sie an.

Prinz Kai I. aus dem „Nobelvorort Albersloh“ hatte nicht nur seinen Elferrat, sondern auch die „Schraubermädels“ im Gepäck. Er grüßte die Ehrengarde und Alfons Book, der vor 25 Jahren Stadtprinz war.

Daniel Socheaux, der als „Tom Juno“ gerade musikalisch durchstartet, führte gewohnt souverän durch den Abend, an dem natürlich auch Bürgermeister Berthold Streffing zu Wort kam.

Er bestelle den „Bürgermeistersessel auf Lebenszeit“, die Prinzen hätten ja eh nur Zeit bis Aschermittwoch, meinte er forsch in Richtung Kai I..

„Umfahren Asphaltcowboys auch Kirchenpoller?“, fragte er provokant und meinte schmunzelnd: „Ob Call- oder Cowboys: Jedenfalls sind es Verkehrsexperten.“ Er jedenfalls habe sich für

Sonntag Verstärkung besorgt. Und Kai I. erwiderte selbstbewusst: „Wir werden battlen. Denn wir gehen durch den Haupteingang.“

Über hausgemachte Schokoladenmassagen, sprechende Waagen und die durchschlagende

Wirkung von Sauerkraut erzählte „Tussnelchen“ aus Hörstel im Anschluss. Zur Karnevalszeit gibt es bei ihr statt Klopapier Luftschlagen, fügte sie Augenzwinkernd an. Das sei kein Problem: „Man

braucht halt ein ruhiges Händchen.“

Sportlich wurde es mit dem Kinderprinzenlied „Karneval ist für alle“, und sportlich ging es mit dem Auftritt der Beckumer Stadtwache weiter. Die hatte nicht nur ihr Tanzmariechen und die schmucken Tanzgardisten dabei: Bei der anschließenden Polonaise stiegen die Temperaturen im Saal deutlich an. Und Sabrina Pohlkamp von der KG machte als „Gast-Tambourmajor“ beim Einmarsch eine super Figur.

Aber nicht nur Sabrina Pohlkamp übte sich auf fremden Terrain, auch Präsident Dirk Vollenkemper hatte offensichtlich „Tanzmariechen-Ambitionen“ und als Gegenpart zu Solomariechen Frieda aus Freckenhorst eine Hebefigur mit Hilfe der „Asphaltcowboys“ eingeübt.

Zugegeben, an der Körperspannung könnte er noch etwas intensiver arbeiten, wenn man den Vergleich mit der Showtanzgruppe Coerder Cometen zog. Die rockten gekonnt die Bühne und sorgten besonders bei den männlichen Gästen für Begeisterung.

Für die Damen hatte die KG jedoch auch gesorgt: Das Männerballett der „JUKA“ Telgte heizte mit ihrer Choreografie und lasziven Blicken anschließend ordentlich ein.

Und auch Uli Roggenkamp, der Songs von „alten Säcken“ des Pop und Schlagers sang, bekam tosenden Applaus. Das Highlight des Abends, Travestiekünstler Benny Böhm als „Lady Sarafina“ aus Hamburg, brachte zu später Stunde mit seinen Liedern Stimmung ins Publikum, das noch bis tief in die Nacht ausgelassen feierte.

 







So., 31.01.2016

Turmuhlen feiern im Haus Münsterland Ball der Bälle: Närrisches Teamwork war Trumpf


Münster-Handorf - Seit 15 Jahren moderiert Präsident Werner Hähnel van Schrick den „Ball der Bälle“. Dafür wurde ihm jetzt das Goldene Mikrofon verliehen. Der Carnevals-Club kürte auch neue Ratsherren.

Von Jan Schneider


Radfahren bis zur Theke und – mit Bier beladen – zurück durch den Saal des Hauses Münsterland mussten am späten Samstagabend Ulli Eynck, Gerd Scheidt sowie Pastor Jürgen Streuer. Närrisches Teamwork war dabei angesagt, denn es gab nur eine Leeze, und die hatte nur ein Rad. Dennoch bewältigten die drei beim Ball der Bälle des Carnevals-Clubs „Turmuhlen“ die Tour souverän. Sie wurden nach bestandener Prüfung von Turmuhlen-Präsident Werner Hähnel van Schrick zu neuen Ratsherren des Vereins ernannt.

Dies war nur einer der Höhepunkte des flotten Balls, in dessen Rahmen dem Präsidenten auch das Goldene Mikrofon dafür verliehen wurde, dass er die Traditionsveranstaltung seit 15 Jahren moderiert. Gut gelaunt begrüßte er auch diesmal seine Turmuhlen und das Publikum.

Zur Musik von DJ Frank Wolf wirbelten zunächst „Die Partyeulen der WaKaGe" (Warendorfer Karnevals-Gesellschaft) über die Bühne. Die Cometen“ des „Coerder Carnevals-Tanzkorps“ bewiesen anschließend, dass Klassiker der Rockmusik durchaus karnevalstauglich sind. Danach legten die „Ems-Dandys" aus Telgte – fast – das letzte Hemd ab. Es folgten begeisternde Auftritte des Tanzkorps der Karnevalsfreunde Bechen und von Rolf Ebbing, Hofsänger der Karnevalsgesellschaft Böse Geister. Zwischendurch wurden die Ratsherren in spe auf der Bühne vorgestellt.

Närrische Majestäten schauten natürlich auch vorbei. Carsten I. Kunkel, Stadtprinz von Telgte, eröffnete den Regentenreigen. Ihm folgten das münsterische Stadtjugendprinzenpaar Jule I. Schmitz sowie Leon I. Leifken und schließlich Prinz Bernard I. Homann.

Es war eine sehr lange Nacht für Turmuhlen und Gäste.



 




 

So., 24.01.2016

Galasitzung der KG Schwarz-Weiss trotzt der Winter-Tristesse

Münster - Musik, Show, Tanz und ausgelassene Stimmung waren Trumpf bei der Galasitzung der Karnevalsgesellschaft Schwarz-Weiss. Die prächtigen Kostüme waren schon allein ein Hingucker.

Von Laura Treffenfeld

Manch einer mag in diesen Tagen wohlmöglich der grauen Tristesse des Winters zum Opfer gefallen sein. Jedoch ganz sicher nicht die Damen und Herren der Karnevalsgesellschaft Schwarz-Weiss. Sie hielten am Samstag auf ihrer Galasitzung das Fähnlein der Ausgelassenheit weit in Höhe und feierten und tanzten bis spät in die Nacht. Das Blasorchester sorgte für den richtigen Ton und ein straffes Programm für die Ausgrenzung jedweder Langeweile.

So kamen die Schwarz-Weissen unter anderem in den Genuss der Tanzshow der Amazonen vom Tanzsportverein (TSV) Schlossgeister. Diese bereicherten die Gala mit einer märchenhaften Vorführung – tänzerisch und schauspielerisch eine Freude für die Augen. Die Trainerinnen Mandy Lammers und Marie Joswowitz hatten ganze Arbeit geleistet und ihre Mädels auf ein höchst professionelles Tanzniveau gebracht.

Stolz auf die Truppe war auch Jürgen Felmet. Er ist Vizepräsident des TSV und wurde am Galaabend für sein Engagement in diesem Amt geehrt. Die Präsidentin der KG Schwarz-Weiss, Monika Göddeker, überreichte ihm den Sonderorden für besondere Verdienste im münsterischen Karneval.


Auch die Tänzerinnen der „Coerder Cometen“ trugen zur Freude bei, und natürlich ließ es sich der Stadtprinz von Münster, Bernard Homann, nicht nehmen, vorbeizuschauen und zusammen mit seiner Prinzengarde und dem gesamten Hofstaat sein Motto zu verbreiten: Münster lieben, Karneval leben – Was kann es Schöneres geben?

 

So., 24.01.2016

Gala der KIG Sprakel „Stimmung in Sprakel ist grandios“


Münster-Sprakel - Mit einer bunten und unterhaltsamen Gala stimmte sich die KIG Sprakel auf die närrischen Tage ein. Neben dem besuch des Stadtprinzen gab es ein vielseitiges Programm, bei dem kaum Wünsche offen blieben.

Von Siegmund Natschke

„Diese Session ist einfach genial“, meinte Prinzessin Dani I. bei der Sprakeler Gala-Prunksitzung, die ganz nach ihrem Geschmack war. Kein Wunder: Die Karnevalisten feierten sie ausgiebig, nicht nur weil sie die erste Prinzessin im Stadtteil ist, sondern weil sie viele Sympathien gewonnen hat. So befand auch ein gut gelaunter Stadtprinz Bernard I. : „Die Stimmung in Sprakel ist grandios.“
Zunächst aber das Offizielle: Dani I. trat mitsamt ihren Adjutanten Frank Heitmann und Michaela Grünagel vor das närrische Publikum und las ihre Prinzessinnen-Bulle vor, in der sie ihre Zuneigung zum Karneval in jedem Vers ausdrückte. „Doch jetzt erst Helau, Lachen und Singen, ich möchte mit Euch drei tolle Tage verbringen“, rief sie den Gästen im Festzelt am Sportheim zu.

Überzeugen konnte vor allem auch das Programm während der Gala-Prunksitzung. Die Fetenkracher etwa, die sich selbst auf die Schippe nahmen: „Vor 16 Jahren hatten wir mal einen Hit“, so bekannte das Trio von der Bühne aus. Dann gab es ein munteres Potpourri aus den größten Stimmungshits von den 70ern bis heute, Luftgitarre inklusive.

Die „Ulli-Musik-Bütt“ sorgte für ähnlich gute Laune, „unser Ulli“ konnte mit knalligen Pointen für etliche Lacher garantieren. Julia Kent zeigte sich als Verwandlungskünstlerin, von Trude Herr bis Janis Joplin reichte ihr Repertoire.

Der Magier Marcus Magnus demonstrierte, dass er auch als Bauchredner sein Publikum für sich gewinnen kann. Seine zwei Auftritte am Abend wurden eifrig bejubelt.




Schon traditionell mit dabei ist die Tanzgruppe der Coerder Cometen, die sich Musik von AC/DC bis Status Quo ausgesucht hatte. Und auch die Formation „Fire“ des KG Hiltrup überzeugte mit synchronen und mitreißenden Darbietungen. Locker und souverän präsentierte sich dann Stadtprinz Bernard I. Homann, der samt Stadtwache und dem Stadtfanfarenkorps einzog. „Ihr könnt stolz sein auf Euren Stadtteil“, meinte er. Und dann, nach dem Prinzenlied samt obligatorischer Zugabe, wurde ausgiebig gemeinsam gefeiert.
 




 



So., 17.01.2016

Coermück sticht Pfarrer „Lisbeth“ erobert die Karnevalisten



 

Ich schwärm für Coerde“ prangte das Motto der Coermück an der Bühnenwand. Vor den Augen des Maskottchens entfaltete der Coerder Carnevals-Club (CCC) eine Gala, die sich immer mehr steigerte.

Viele Talente standen auf der Bühne, zudem gut gelaunte Gäste und Münsters wohl kleinste Karnevalsgesellschaft, das Coerder Carnevals Tanzcorps (CCT): Der CCT rockte den Saal mit Easy-Rider-Sound – die wohl fetzigste Musik des Abends im Coerder Begegnungszentrum Meerwiese.

Den Wigbold besangen Frank und Julia Krause, Hippenmajorvater und -tochter, mit ihrer Zibomo-Abordnung. Und Dr. Uwe Koch, Mückenstichträger 2011, brillierte mit einem rasanten Intermezzo am Alternativ-Flügel, während sich Pfarrer Ulrich Messing, nach seinem Mückenstich, in Haushälterin „Lisbeth“ verwandelte. Aus Mecklenbeck, aus Messings ehemaliger Pfarre St. Anna, war sogar ein Fanclub zur Ordensverleihung angereist.

„Lisbeth“ ging in die Bütt - und Messing erhielt schließlich „Standing Ovations“: „In 14 Tagen gibt es eine Karnevalsmesse in St. Josef und in St. Marien“, lud Messing alle ein.

Es ist Usus, dass einer aus der Ordens-Gang der Mückenstichträger den neuen im Bunde begrüßt. Pfarrer em. Jürgen Hülsmann verband sein Willkommen mit einem Blick auf die aktuelle Lage: Attentäter „werden scheitern an der Freiheit des Glaubens, Denkens, Lebens hier“.

 

 






MZ Münster-Coerde Mo., 23.11.2015

CCC: Coerder Karnevalisten starten in die Session Die stechwütige Mücke ist los

 Vorsicht Karnevalsfieber: Die Coermück ist wieder unterwegs - und der CCC hat eine neuen Ehrensenator.
 

Die Mücke ist los. „Ohne sie könnten wir nicht Karneval feiern“, meinte Robert Erpen­stein, Präsident des Coerder Carneval-Clubs (CCC), im Haus Münsterland ganz zu Recht. „Ooooohhh““, ertönte es klagend von den Narren aus Münsters Norden. Doch lange brauchten sie nicht zu bangen: Das kleine stechwütige Insekt aus den Rieselfeldern wurde prompt aufgeweckt. Matthias Baum kündigte die Mücke mit kräftiger Stimme an.

Und dann ging es schon mit Volldampf in die Session: auch mit einer Taufe. Der offizielle Part des Karnevalsauftakts konnte beginnen. Der CCC erhielt einen neuen Ehrensenator. Und zwar Jürgen Felmet – er ist Vorsitzender des Tanzsportvereins der Schlossgeister Münster. Die Laudatio hielt Ulf Imort, Stadtprinz der Session 2005/06. Und, so will es die Tradition, der neue Ehrensenator hatte so lange das köstliche Mückenblut zu kosten, wie die Laudatio dauerte. „Fahrlehrer können lange reden“, verkündete Imort und spielte auf seinen bürgerlichen Beruf an. Und tatsächlich blieb viel Zeit für einige Schlucke vom gefürchteten CCC-Trank. Auch die folgenden Wissensfragen konnte Felmet aus dem Effeff beantworten. Kein Wunder: 33 Sessionshefte des Coerder Carneval-Clubs hatte er zuvor gelesen, hieß es. Zur Feier des „Neuen“ traten die Coerder Cometen auf und die „Schlosshüpfer“ des Tanzsportvereins der Schlossgeister.

Auch ein neuer Senator wurde in die CCC-Riege aufgenommen: Egbert Ehring. Er ist Mitglied im Elferrat und Zeremonienmeister des CCC. „Ich fühle mich wohl beim Coerder Carnevals-Club“, meinte er. Das ging an diesem Tag wohl allen so. Auch der Mücke.








WN Münster-Coerde 20.08.2015
 

Bürger-Kultur-Fest „Wir sind Coerde“ mit buntem Programm

 

Auf dem Hamannplatz wird am 28. August groß gefeiert. Mit dabei sind viele Gruppen aus dem Stadtteil. Höhepunkt ist ein historisches Spektakel über den Philosophen Hamann, nachdem der Platz benannt ist. Auch Oberbürgermeister Markus Lewe übernimmt in dem Stück eine Rolle – und zwar die des Bürgermeisters Dr. Ferdinand Josef Bruchhausen, der von 1777 bis 1791 im Amt war.

Von Reinhold Kringel

Die Vorbereitungen für das große Bürger-Kultur-Fest am 28. August auf dem Hamannplatz laufen auf Hochtouren. Das Organisationsteam unter der Leitung von Jochen Schweitzer hat in wochenlanger Arbeit ein Programm auf die Beine gestellt, das einen bunten Querschnitt durch die vielfältigen kulturellen Aktivitäten des Stadtteils darstellt.

Jochen Temme, der ehemalige Leiter der Bezirksverwaltung Nord, und Jochen Schweitzer werden das Fest um 14 Uhr eröffnen und die einzelnen Programmpunkte, vom Kinderchor der Norbertschule über den Zirkus Coerdini bis zum Auftritt von etlichen Musik- Tanz- und Theater-Gruppen, ankündigen und erläutern.

Höhepunkt der Veranstaltung ist um 17 Uhr das Hamann-Spiel-Spektakel. Der Namensgeber des Hamannplatzes war ein preußischer Philosoph aus Königsberg, befreundet mit Immanuel Kant und Lehrer von Johann Gottfried Herder. Er starb 1788 in Münster. In dem Schauspiel werden historische Zitate des Philosophen mit der aktuellen Planungssituation bei der Neugestaltung des Coerde-Zentrums miteinander verbunden.

Eine Bürgerinitiative zur Umgestaltung des Hamannplatzes wurde gegründet, um die Entwürfe des städtischen Planungsamtes zu beeinflussen. In einem Schreiben der Stadt heißt es: „Ein Kernelement dieses Konzeptes ist ein zentral, in der Mitte des Hamannplatzes gelegener Parkplatz. Er soll eine Vergrößerung und Verbesserung des Parkplatzangebotes darstellen und dies wird für Auto fahrende Kunden deutlich attraktiver.“ Die Bürgerinitiative möchte dagegen einen lebenswerten Platz für die Bewohner des Stadtteils gestalten. Und diesen Platz wollen sie jetzt mit Leben füllen.

Schauspieler Ulrich Bärenfänger spielt den historischen Johann Georg Hamann und antwortet auf diese Textpassage: „Was für Unsinn lässt sich in runden und wohllautenden Worten ausdrücken!“ Oberbürgermeister Markus Lewe will in dem Stück den historischen Bürgermeister Dr. Ferdinand Josef Bruchhausen spielen, der von 1777 bis 1791 im Amt war und am Ende aus der historischen Rolle in die Gegenwart schlüpfen und zu der aktuellen Kontroverse zwischen städtischem Planungsamt und der Bürgerinitiative Stellung nehmen.

Anschließend werden die Sänger der „International Gospel Church“ „Oh happy day“ singen und alle Zuschauer können dabei mit einstimmen und den Tag feiern. Dann wird es bunt und brasilianisch: Die Coerder Cometen präsentieren eine Samba-Show. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und andere Attraktionen. Danach können alle um die eigens angelieferte neue Dorflinde tanzen, getreu dem Motto: „Coerde ist bunt – Wir sind alle Coerde!“








WN Sendenhorst So, 08.02.2015
 

Prunksitzung der KG „Schön wär’s“ Prinz Uli lässt die Muskeln spielen


Die farbenfrohen Tänzerinnen waren ein absoluter Blickfang auf der Bühne. Norbert Witte hatte als Weltenbummler „Hermann Löns“ die Lacher eindeutig auf seiner Seite.

Die farbenfrohen Tänzerinnen waren ein absoluter Blickfang auf der Bühne. Norbert Witte hatte als Weltenbummler „Hermann Löns“ die Lacher eindeutig auf seiner Seite.

Die farbenfrohen Tänzerinnen waren ein absoluter Blickfang auf der Bühne. Norbert Witte hatte als Weltenbummler „Hermann Löns“ die Lacher eindeutig auf seiner Seite. Foto: Anke Weiland

Viel Gesang und Tanz sowie prächtige Stimmung prägten die Galaprunksitzung der KG „Schön wär‘s“. Im Bürgerhaus ging’s hoch her. Prinz Uli I. und Bergermeister Berthold Streffing ließen vor dem baldigen Rathaussturm schon mal ein wenig die Muskeln spielen.

Von Anke Weiland
 


Viel Gesang und Tanz, zahlreiche Gäste und prächtige Stimmung prägten die Galaprunksitzung der KG „Schön wär‘s“ am Samstagabend. Musikalisch zeigten sich nicht nur die Gäste aus den benachbarten Orten samt Regenten, Moderator Daniel Socheaux und Vanessa Winkler – auch die Bodyguards von Stadtprinz Uli I. sangen ganz im Sinne der „Stadt der Stimmen“ zu Beginn: „Hey, wir woll‘n den Prinzen seh‘n.“

Das Kinderprinzenpaar Ylva und Jojo begrüßte die Gäste mit Reimen im Bürgerhaussaal und sang live sein Kinderprinzenlied „Ein Helau auf uns“. Sie wollten an diesem Abend nur lachende Gesichter sehen: „Misepeter können in den Keller gehen.“

Der Stadtprinz warnte Bürgermeister Berthold Streffing schon einmal mit Blick auf den Rathaussturm, dass auch ein Brunnen vor dem Gebäude ihn nicht aufhalten würde. Und das Stadtoberhaupt, als Stadtreiniger verkleidet, konterte dem Amateurboxer und seinen Bodyguards in seiner Büttenrede: „Wenn ich mit euch fertig bin, werd‘ ich, welch ein Segen, euch nach dem Rathaussturm als Häufchen Elend zusammenfegen.“

Genervt vom Prinzenlieder-Singen wollte er mit Prinz Uli I. am nächsten Sonntag kurzen Prozess machen: „Und deshalb gibt’s nach einer Weile für Prinz Uli keinen Schlüssel, sondern Keile.“

Wie es vor Boxkämpfen üblich ist, stellten sich die Kontrahenten dem verbalen Kräftemessen. Das zeigte sich noch ziemlich ausgeglichen: Beide gehören zum Halbschwergewicht, das ergab das Wiegen. Und auch das Armdrücken der beiden Gegner ging mit einem Unentschieden aus.

Für das Lachmuskel-Training der Gäste hatte die KG Norbert Witte eingeladen, der, gepaart mit einer kleinen Anekdote, als Weltenbummler „Hermann Löns“ in fast jedem Land der Erde die Heide brennen ließ – natürlich nur musikalisch. Sportlichkeit zeigten die Tanzgarden der Karnevalsgesellschaft, und auch die Tänzerinnen, die die Gäste mitgebracht hatten, brachten heiße Sohlen aufs Parkett. Die „Coerder Cometenund die „K.I.G. Roländer“ bekamen für ihre beeindruckenden Show- und Paartänze noch einen Sonderapplaus.






WN Münster So, 01.02.2015
 

Gala der KG Schwarz-weiss Münster Fröhlich feiern mit der Karnevalsfamilie

Cheers: Die Gievenbecker Tanzgarde begeisterte bei der Gala der KG Schwarz-Weiss mit ihrem Cheerleader-Showtanz, bei dem die Pompons flogen.

Schwarz-weiss mag zwar der Name ihrer Gesellschaft sein, ihre traditionelle Gala hätte aber bunter und fröhlicher kaum sein können. Mit zahlreichen Gästen und befreundeten Karnevalisten sowie einer Abordnung aus den Niederlanden feierte die „familiärste Karnevalsgesellschaft Münsters“ am Samstagabend beim einem abwechslungsreichem Programm.
Von Jennifer von Glahn


Bereits zu Beginn beeindruckte der Gardemarsch der Herz-Trumpf-Garde der Schlossgeister. Die rot und weiß gekleideten Mariechen waren in Begleitung des Jugendprinzenpaares Alina Frank und Gisbert Schwarzwald erschienen, die den Schwarz-Weissen herzlich zu ihrem 55. Jubiläum gratulierten. Auch Lady Carneval Frederike Grösbrink hatte nur lobende Worte für die Gesellschaft übrig. Als besonderes Bonbon trat das Tanzpaar „Emmerbachglöckchen“ auf. Schlag auf Schlag ging es tänzerisch weiter: Die Gievenbecker Tanzgarde hatte einige Programmpunkte im Gepäck. Neben Garde- und Paartanz verzauberten die jungen Mädchen mit einem Showtanz als Cheerleader, wobei glitzernde Pompons zum Einsatz kamen.

Tanzgruppen, Show-Acts und Ehrungen prägen die Schwarz-Weisse Gala.

Tanzgruppen, Show-Acts und Ehrungen prägen die Schwarz-Weisse Gala.
Foto: jvg


Nebst dem bunten Treiben auf der Bühne hatte Präsidentin Monika Göddeker noch genügend Zeit für lobende Worte für ihre Mitkarnevalisten. Zusammenhalt und familiäre Freundschaft prägen die Gesellschaft, die sich 1960 noch unter dem Namen „Schluckende Jungs” gegründet hat.

Außerdem wurden verdiente langjährige Mitglieder während der Veranstaltung geehrt. Vom tristen westfälischen Wetter ins heiße Südamerika entführten der Tanz des Coerder Carneval Tanzcorps die Gäste, bevor es mit dem Showtanz der Schlossknacker „Dinner auf hoher See“ direkt zur Weltreise überging. Zwischendrin gab es genug Gelegenheit, selbst das Tanzbein zu schwingen.












WN Münster Mo, 26.01.2015


Galasitzung des Coerder Carneval-Clubs Das „Who‘s who“ des Karnevals zieht es nach Coerde

Das Coerder Carnevals-Tanzcorps begeisterte mit brasilianisch angehauchten Tänzen.

Das Coerder Carnevals-Tanzcorps begeisterte mit brasilianisch angehauchten Tänzen.

Foto: sn

Mückenstich-Orden für Facebook-Gruppe „Regen in Münster“
Von Siegmund Natschke


Fünf karnevalistische Großveranstaltungen an einem Samstagabend in Münster. Doch so etwas kann die Coerder nicht erschüttern. 180 von ihnen hatten sich zum Begegnungszen­trum Meerwiese aufgemacht, um sich die Verleihung des Mückenstichordens an die Facebook-Gruppe „Regen in Münster“ anzusehen.

„Coerde hat der Starkregen ganz besonders getroffen“, meinte Senator und Moderator Robert Erpenstein. Und er müsse es ja wissen, immerhin ist der Stadtprinz der Session 2010/11 bei der Berufsfeuerwehr Münster. 950 Einsatzstellen habe es beim Juli-Unwetter gegeben. Aber, so betonte Laudator Rainer Pott, auch Privatpersonen wollten helfen. Und das konnten sie mit Hilfe der Facebook-Gruppe „Regen in Münster“, die spontan Hilfseinsätze organisierte, eine Leitstelle ins Leben rief und auch eine Telefon-Hotline betrieb. Doch ebenso wichtig sei auch das persönliche Gespräch gewesen, wie der Laudator betonte.


Das Programm der Gala war ein Stelldichein des karnevalistischen „Who‘s who“ in Münster. Natürlich kam Stadtprinz Paul I. (Middendorf), den Robert Erpenstein sogleich lobte: „Die Coerder lieben dich!“ Auch das Stadtjugendprinzenpaar Gisbert I. (Schwarzwald) und Alina I. (Frank) machte dem CCC seine Aufwartung. Hippenmajorin Elli (Brodrecht) von der ZiBoMo Wolbeck bekannte ihre enge Verbindung zu Coerde: „Ich habe hier 16 Jahre lang gearbeitet.“

Tänzerisch auf hohem Niveau präsentierte sich die Juniorgarde der KG Hiltrup, die mit dem Elferrat des CCC einzog. Das Coerder Carnevals-Tanzcorps präsentierte flotte Samba-Rhythmen. Das Herrenballett Wellenbrecher der Narrenzunft Aasee zeigte dann am Schluss noch, dass auch die Männer tanzen können.









 

WN Münster So., 11.01.2015

Senatorentaufe bei der KG Paohlbürger Mit Geschicklichkeit zum Ehrentitel

Närrischer Frohsinn herrschte bei der Senatorentaufe der KG Paohlbürger. Gleich sechs Kandidaten kamen zu Ehren.

Närrischer Frohsinn herrschte bei der Senatorentaufe der KG Paohlbürger. Gleich sechs Kandidaten kamen zu Ehren. Foto: jvg


Münster - 

Bei der Senatorentaufe der KG Paohlbürger warteten zahlreiche Geschicklichkeitsaufgaben auf die Ehrenkandidaten, bevor es am Ende zur richtigen Taufe ab ins kalte Wasser ging. Auch Prinz Paul schaute vorbei.

Von Jennifer von Glahn

Eigentlich waren die Täuflinge allesamt vorbildlich im gebügelten Hemd erschienen, trotzdem mussten sie am Sonntagmorgen noch mal ran: Bei der Senatorentaufe der KG Paohlbürger warteten zahlreiche Geschicklichkeitsaufgaben auf die Ehrenkandidaten, bevor es am Ende zur richtigen Taufe ab ins kalte Wasser ging. Das Bügeln von Hemden war eine der vielen karnevalistischen Aufgaben des Tages.

Journalist Wolfram Linke, der sonst immer im Bilde festhält, wenn andere mit dem kalten Taufwasser übergossen werden, war einer der Kandidaten. Als „Baron von Bild und Zeile“ sollte er der eisigen Wanne wieder entsteigen. Zuvor mussten Linke und Mittäufling Werner Geitz, Präsident der KG Pängelanton alias „Baron vom Stahlroß“, Würfelspiele absolvieren. Auch Stefanie Raneberg, Präsidentin der Showtanzgruppe „Coerder Cometen, musste neckische Spiele mitmachen und sortierte Ballons, um den Titel „Gräfin von den flotten Cometen“ zu erlangen. Marcel Ellerbrock legte sich ins Zeug, als Klopapierrollen gestapelt werden sollten oder andere Übungen lauerten. Der PC-Fachmann, der den Paohlbürgern regelmäßig zur Seite steht, sollte „Baron von der Wupper und Barmenia“ werden.

NZA-Senatsvizepräsident Christian Grünefeld sollte sich als „Ritter Christian vom Aasee“ bei den spielerischen Proben bewähren, und auch Joachim Bertels vom Spielmannszug Stadtrand Süd Münster mischte als „General von Pauken und Trompeten“ mit. Als besondere Einlage hatte der Täufling seinen Spielmannszug gleich mitgebracht, der zur musikalischen Einlage aufspielte.

Auch die Damen der Coerder Cometen, die zur Unterstützung angerückt waren, präsentierten ihren aktuellen Showtanz „Viva la danca“ gemeinsam mit Präsidentin Stefanie Raneberg. Gesanglich gab sich Prinz Paul die Ehre, der mit den beiden Adjutanten Rolf Jungenblut und Andreas Wissing angereist war.












WN, Münster 12.11.2014









WN, Münster 06.11.2014

Coerder Cometen sind jetzt Teenys

Tanzgruppe der wohl kleinsten Karnevalsgesellschaft erobert die Bühnen in dieser Session mit Samba

von Karin Jünemann



Die Coerder Cometen sind nun Teenys. In diesen Jahr gibt es die Tanzgruppe schon zehn Jahre (v.l.): Sarah In der Weide, Kati Mauel, Isi Hettgen, Catja Hebben, Stephanie Raneberg und Martina Jägers.
 

Münster-Coerde.

Wahrscheinlich ist das Coerder Carnevals Tanzcorps die kleinste Karnevalsgesellschaft in Münster. Mit Stand von Mittwoch hat die KG zwölf passive Mitglieder und sechs aktive Mitglieder. Aber „wir haben Stimmrecht im Bürgerausschuss Münsterscher Karneval (BMK)“, sagt Präsidentin Stephanie Raneberg schmunzelnd. Die sechs Aktiven der KG sind auch als Coerder Cometen bekannt, und diese Tanzgruppe ist in dieser Session just zehn Jahre jung. Das Jubiläum ist offiziell beim BMK notiert und wird beim Aufmarsch der Gesellschaften bei der Prinzenproklamation am 15. November genannt.

 

Alle sechs Cometen sind auch Mitglieder im Coerder Carnevals Club (CCC). Tanzcorps-Präsidentin Raneberg hat als Mitglied im erweiterten CCC-Vorstand gerade die Aufgaben der Geschäftsstelle des CCC übernommen. Ansonsten sind die Cometen selbstständig und wollen vor allem eines: tanzen. Die Stimmung stimmt: „Es macht riesig Spaß“ sagt Stephanie Raneberg.

Einmal pro Woche wird trainiert, einmal pro Monat ist am Wochenende ein Sondertraining. Nach der Session machen die Cometen normalerweise drei bis vier Wochen Pause, diesmal etwas länger. Sie haben erst wieder im Mai angefangen, haben ihr Thema einmal umgeschmissen sind schließlich für Viva la Danza entschieden: Da steckt jede Menge Samba drin. Dieses Jahr waren die Coerder Cometen so früh wie noch nie fertig: Bereits Ende September war der Komplette Haupttanz eingeübt.

 

Das war bei ihrer Kostümen etwas anderes: Die sind erst am Mittwochabend, zwei Tage vor ihrem ersten Auftritt am Freitag 07. November bei der KG „Die lustigen Westfalen“ fertig geworden. Am 11.11. sind die Cometen bei den Turmuhlen, am 15. November bei der Provinzlern und am 22. November bei der Klüngelwache. Beim CCC werden Sie am 24. Januar auf der Galasitzung zu sehen sein. Übrigens, keine „Coerder Cometen“ kommt aus Voerde: Sie wohnen in Kinderhaus, Hilturp, Handorf, Mecklenbeck, Nienberge und der Innenstadt.

 

Sportlich sind die Cometen: Präsidentin Raneberg hat schon immer getanzt (in der Tanzschule), Catja Hebben ist auch Cheerleader bei Münsters Mammuts, Isi Hettgen hat Karate gemacht und wollte immer schon mal im Karneval mitmischen, und Kati Mauel ist schon seit zehn Jahren „Cometin“ und trainiert die ganze Truppe.

Die Cometen sind unternehmungslustig, verstehen sich auch privat gut und sind für Spökes zu haben: Ihr Sommerfest hatten sie in diesem Jahr in einem Garten-Pool gefeiert, erzählte Steffi Raneberg. Verstärkung suche die Tänzerinnen immer. Interessierte finden weitere Informationen unter www.cometen-ms.de

 

 

 


 






--- Session 2013/2014 ---

WN, Münster 27.02.2014